Die Geschichte des Hauses
In Jahre 1884 kauft Eduard Freiherr von Oppenheim das 186 Morgen Land große Gelände von der Gemeinde und erbaut darauf das Gutshaus Fühlingen. Der Freiherr errichtet auch eine Pferderennbahn und betreibt ein Gestüt auf dem Gelände. Das Gut Fühlingen ist ein Teil der sogenannten Fühlinger Heide. Diese wiederum wurde in der Geschichte durch die sogenannte Schlacht um Worringen bekannt. Die Schlacht war eine der größten des Mittelalters.

1907 verkauft er das Anwesen und das Gelände der Pferderennbahn wird vom neuen Besitzer abgeholzt
und teilweise ausgebaggert.

1963 kauft die Stadt Köln das Gelände wieder auf. 

1967 werden die hinteren Seitenflügel und die Reithalle abgerissen.

Das einst stattliche Gut verfällt zusehends. Ein Seitenflügel des Hauses wurde dennoch bis zum Jahre 2000 von einer älteren Dame bewohnt. Seitdem steht das Haus nun leer und zum Verkauf.
Es ist bis heute so verfallen. 

Eine Investorengruppe kaufte es der Stadt Köln ab und plante dort eine exklusive Residenz mit mehreren Wohnungen und Penthäusern durch einen Umbau zu errichten. 
Es wurden Schilder aufgestellt, welche die Passanten über den Vorgang informieren sollten. Die großen Bäume hinter dem Haus wurden gefällt.

Irgendwann wurden die Arbeiten auf dem Gelände jedoch eingestellt und es ist wieder still ums Haus Fühlingen geworden. Gerüchte besagen, der Investor hätte sich verkalkuliert und lasse das Haus nun verfallen um den hohen Kosten eines Erhalts durch Denkmalschutz zu entgehen.

Der jetzige Stand ist, dass das Haus immer weiter verfällt. Sämtliche Bauschilder sind entfernt wurden und Fenster und Türen sind zugeschweißt. Allerdings wird immer wieder etwas von Vandalen aufgebrochen.

 

Der Spuk im Haus Fühlingen
In der NS Zeit war das Haus ein Schlaflager für Zwangsarbeiter. Das war in der Zeit, wo noch ein Gestüt auf dem Gut betrieben wurde. Einer der Zwangsarbeiter bandelte mit der Tochter des Gutshofbesitzers an. Als dieser davon erfuhr, ließ er den Zwangsarbeiter erschlagen. 
Noch heute soll sein Geist auf dem Gelände umhergehen, auf der Suche nach seiner damaligen Geliebten.

Nach der Kriegszeit wohnte ein ehemaliger hoher Nazirichter auf dem Anwesen. Sein Ruf war nach dem Krieg ruiniert und er wusste, dass er nie mehr Fuß fassen würde. Aus lauter Verzweiflung darüber, erhängte er sich im 2. Stock des Hauses. 
In manchen Nächten soll es dort nach Verwesung riechen und man soll den Geist des Richters an einem Strick im Raum hängen sehen.

 

 

In der Historie des Hauses sind solche Geschichten zahlreich vertreten. 
Die jüngste handelt von einem jungen Mann aus Seeberg, der sich 2007 in der Nacht auf Karfreitag in diesem Haus, ebenfalls im zweiten Stock erhangen hat. Er wurde später von Jugendlichen gefunden.

Rätsel gibt auch ein Grabstein auf, der sich hinter dem Haus auf dem Gutshof befindet.

 

 

 

 

 

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